Zur Person

 

Annegret Hachenberg

Als Kind bin ich mit Märchen aufgewachsen; unermütlich hat meine Oma sie mir erzählt. Später, als ich selber lesen konnte, habe ich die Märchenbücher „verschlungen“. All die Märchenwesen habe ich dann in meiner Heimat, dem Bergischen Land rund um Altenberg, in den Wäldern und Wiesen, an Bächen, Teichen und in den Steinbrüchen getroffen und bin seit dem sehr gut mit ihnen bekannt. Die Vorstellung von der „belebten Natur“ war immer sehr weitreichend für mich.  

 

Als Erzieherin habe ich den Kindern zunächst natürlich gerne Märchen erzählt, wurde dann aber verschreckt und eingeschüchtert in der Zeit, in der Wissenschaftler verkündeten, Märchen seien in ihren grausamen Darstellungen schädlich für Kinder. Gut, dass andere Wissenschaftler später herausfanden, dass Kinder Märchen so nötig brauchen wie das tägliche Brot.

 

Als ich darüber nachdachte, was ich tun möchte, wenn ich nicht mehr berufstätig sein würde, winkten mir die Märchenpersönlichkeiten wieder zu und verlockten mich dazu, bei der Europäischen Märchengesellschaft systematisch zu lernen, wie ich Märchen gut und bildreich vortragen kann.  

 

Natürlich bin ich Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft.

Und nun erzähle ich landauf, landab, mit viel Lust und Freude Märchen und Geschichten, manchmal auch unterstützt durch Gedichte und Lieder.

 

 

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